Schüleraustausch mit Frankreich


Nach 24 Stunden Fahrt kamen wir am 3.3.2001 völlig erschöpft in St. Etienne an. Mit dem Bus wurde eine Gruppe in Unieux zurückgelassen und die andere fuhr weiter nach St. Bonnet. Als erste Hürde stand uns das lange Wochenende in den Familien bevor, wovor sich die Meisten fürchteten, was sich danach als völlig unberechtigt herausstellte. Am Montag waren wir morgens in der Schule und nachmittags haben sich die Deutschen in Chambles getroffen. Alle waren überglücklich sich wiederzusehen. In Chambles haben wir eine Burg besichtigt und sind dort auf einen Turm geklettert. Am Abend war es schon komisch sich zu verabschieden, aber am folgenden Tag war schon das nächste "Rendez-vous avec tous" geplant. Da nämlich eine Fahrt nach Lyon statt. Ein Haufen Hundekot und ...s Schuh (den Naamen dürfen wir aus rechtlichen Gründen nicht nennen) hatten dort einen außergewöhnlichen Zusammenprall. In Lyon sind wir in Gruppen, jeweils Deutsche und "corres", durch die Stadt gebummelt. Am Donnerstag besichtigten wir ein Bergwerk und ein Planetarium in St. Etienne. "Für uns war es ein überaus spannender Tag" Einer soll sogar im Planetarium eingeschlafen sein, aber ob das stimmt...?
Freitags waren wir mit den Franzosen aus Unieux auf einer Greifvogelstation. Da hatten die Meisten Angst, weil die Falken, Geier und Adler ganz nah über unsere Köpfe hinwegflogen. Wir waren froh, als wir wieder draußen waren. Noch am selben Abend rockte dann in St. Bonnet die Butze. Franzosen und Deutsche machen zusammen Party? Aber es war super und wahrscheinlich der schönste Tag der fahrt - mit eingeschlossen das Bergwerk, das Planetarium und die Vogelstation. Danach kam das lange Wochenende, auf das sich alle wieder so riesig freuten.
Schließlich war dann Montagmorgen, der Tag der Abreise. Bei einigen war der Abschied so schwer, dass die Tränen liefen. Jedoch legte sich das, als wir nachmittags endlich in Paris ankamen. Mit der Metro fuhren wir direkt Richtung Hotel. Dann sind wir gleich losgelaufen. Das Spannendste an diesem Tag war das Centre Pompidou und natürlich der Eiffelturm. Klar, dass wir es gar nicht erwarten konnten, für 21 DM mit dem Fahrstuhl da hinaufzukommen, denn so eine Chance bekommt man nicht jeden Tag!
Am nächsten Tag haben wir viel besichtigt, wie z.B. Champs Elysées, Notre Dame, Grand Arche, Arc de Triomphe, Pont Neuf, Palais du Louvre, Musée du Louvre, Bastille, Opéra de Paris und vieles, vieles mehr. Den Abschluss bildete ein Besuch bei Mc Donalds, wo alle satt wurden. Am nächsten Tag besuchten wir erst Sacré coeur und dann einen Friedhof und die Gräber von Jim Morrison und Oscar Wilde. Wir waren ziemlich froh, als wir die vielen Stufen zum Sacré coeur hinter uns gebracht hatten. Dahinter war ein berühmtes Künstlerviertel, wo sich einige von uns malen ließen. Um 18:00 Uhr waren wir im "La géode" für einen 3D-Film angemeldet, der sich aber für viele von uns als ein totaler Flop herausstellte. Um 20:46 Uhr sind wir von Paris losgefahren, bis sechs Uhr mit dem Schlafwagen un dann mit einem "normalen" Zug zu den verschiedenen Haltestellen wie Bremen, Oldenburg und endlich ging es aufs Schiff.
Wir möchten uns jetzt noch einmal bei Herrn Beyer, Herrn Petzka und Frau Alex bedanken, die soviel Geduld mit uns hatten.
Besonders aber Herr Beyer, der uns mit seinem schnellen Schritttempo den wirklich letzten Nerv geraubt hat, um uns alles von Paris zu zeigen.